Wie geht es weiter?

Das Projekt wird zügig und mit einer durchdachten, effizienten Projektorganisation realisiert. Dies, um generell höheren Kosten bei längerer Bauzeit sowie den in den letzten Jahren aufgetretenen Kostensteigerungen bei Baumaterialien und Zinsen entgegenzuwirken.

Ausführung ab 2026

Bis Ende 2023 wurden die Grundlagen für die Partizipation, den Aufbau des Hausvereins und die Wettbewerbsphase gelegt. In diese Vorprojektphase gehören auch der im März 2024 abgeschlossene Architekturwettbewerb, die Auswahl der Planer:innen und die Schärfung des gewählten Projekts. Das Vorprojekt bildet schliesslich die Grundlage für das Baugesuch und eine differenzierte Baukostenkalkulation. Den Bauprojektkredit genehmigten die Genossenschafter:innen an der Generalversammlung 2024, den Ausführungskredit an der Generalversammlung 2025.

Bauen 2026 bis 2027, Erstbezug Ende 2027

Gebaut wird voraussichtlich ab Frühjahr 2026. Die ersten Bewohner:innen ziehen voraussichtlich Ende 2027 ein.

Die Projektorganisation

Projektgruppe

  • Leitung Gesamtprojekt: Jonathan Kischkel, Geschäftsführer Gesewo
  • Leitung Bau: Philipp Hächler
  • Leitzung Nutzung: Ursina Hollenstein
  • Vertretung Vorstand Gesewo: Jürg Altwegg, Mitglied der Baukommission; Yvonne Dünki, Mitglied der Nutzungskommission

Ergänzend sind mehrere Mitarbeitende der Geschäftsstelle ins Projekt eingebunden. Auch die Baurechtgeberin wirkt mit: Werner Fritschi ist ihre informelle Vertretung in der Baukommission. Die lokale Wiesendanger Perspektive bringen Esther Sommer (Baukommission) und Karin Schmid (Nutzungskommission) ein

Baukommission

Die Baukommission ist breit abgestützt. Sie stellt sicher, dass die Bedürfnisse der künftigen Bewohner:innen, die Erfahrungen und das Wissen der Gesewo sowie das Fachwissen der Geschäftsstelle in das Bauprojekt einfliessen. Eine Persone aus Wiesendangen beurteilt die Entscheidungen aus der Perspektive der künftigen Bewohner:innen. Durch die Einbindung der röm.-kath. Kirchgemeinde Rickenbach-Seuzach können mögliche Synergien mit dem benachbarten Pfarreizentrum erkannt und genutzt werden.

Nutzungskommission

Die Nutzungskommission befasst sich mit allen Fragen rund um die Nutzung und Vermietung des Projekts. Sie erarbeitet Grundlagen und Konzepte für Gewerbe- und Gemeinschaftsflächen, definiert Vergabekriterien und Belegungsrichtlinien und bereitet den Vermietungsfahrplan vor.

Sie klärt Fragen zu Mietzinsgestaltung, Vorverträgen und Pflichtdarlehen und schafft die Voraussetzungen für einen guten Start der zukünftigen Hausgemeinschaft. Dazu gehört auch die Begleitung beim Aufbau des Hausvereins und die Vorbereitung der organisatorischen Rahmenbedingungen für die spätere Selbstverwaltung.

Begleitgruppe

Die Begleitgruppe wird über die gesamte Projektdauer bei entscheidenden Fragestellungen konsultiert. Die Gruppe ist ein Resonanzkörper für das Projekt. Sie setzt sich zusammen aus Wohninteressent:innen. Punktuell werden bei der Erarbeitung des Sozialprojekts Genossenschafter:innen, Mitglieder der Plattform 60+, die röm.-kath. Kirchgemeinde Rickenbach-Seuzach und Einwohner:innen aus Wiesendangen einbezogen.

Rückzugsort Wintergarten. Visualisierung: boa architektur

Was bisher geschah

Baurecht und Vision

Die römisch-katholische Kirchgemeinde Rickenbach-Seuzach hat der Gesewo im Januar 2022, nach einem Auswahlverfahren unter Genossenschaften, den Zuschlag für das Baurecht erteilt. An zwei Mitwirkungsveranstaltungen vor Ort wurde mit Genossenschafter:innen und Interessierten aus Wiesendangen die Vision «Das grüne Miteinander» als eine der Grundlagen für den Wettbewerb erarbeitet.

Grünes Licht an der GV

Die Gesewo-Generalversammlung entschied 2024 und 2025 über die nötigen Planungs- und Baukredite.

«Ab durch die Mitte»...

... hiess das Siegerprojekt des von der Gesewo Ende 2023 durchgeführten Architekturwettbewerbs. Aus dem Jurybericht: «Das Projekt begeistert durch einen integralen typologischen Wurf, welcher das Miteinander in seine räumliche Mitte nimmt und das Projekt vom Städtebau, über den Ausdruck, bis in die innere Organisation durchdringt. Die konsequente und sorgfältige Umsetzung dieses Ansatzes vermag es trotz der Rigidität auf allen Massstabsebenen überraschende Qualitäten hervorzubringen und schafft ein dezidiertes, identitätsstarkes Wohnhaus.» Hinter dem überzeugenden Projekt steht das Architekturbüro boa Architektur und die Landschaftsarchitekt:innen von MOFA, beide aus Zürich, die bereits Genossenschaftserfahrung mitbringen.